„Über den Wolken …“

„… muss die Freiheit wohl grenzenlos sein.“ – ja, das können wir seit Kurzem nur so bestätigen! Nach vielen Stunden im Simulator durften wir Anfang dieser Woche unsere erste IFR-Flugstunde auf echtem Gerät bestreiten! Unser Ausflug sollte uns vom Flugplatz Essen/Mülheim zu den Verkehrsflughäfen Münster-Osnabrück und Dortmund führen. Nachdem wir die Flugvorbereitung (Planung der Flugroute inklusive An- und Abflugverfahren, Treibstoffkalkulation,… Weiterlesen… →

Next stop: Instrument flying

Nachdem wir nun alle die Theorieprüfung zum Verkehrsflugzeugführer erfolgreich absolviert haben, ist jetzt wieder Praxis angesagt. In den nächsten Wochen und Monaten wird uns ein sehr wichtiges Thema begleiten: Das Fliegen nach Instrumentenflugregeln (IFR). Diese Ausbildungsphase bringt uns einen weiteren großen Schritt in Richtung Airlinercockpit – denn jedes große Verkehrsflugzeug wird nach Instrumentenflugregeln gesteuert. Haben wir uns während der Privatpiloten-Praxisphase… Weiterlesen… →

Theorieprüfung zum Verkehrspiloten

Nach wochenlanger, anspruchsvoller Vorbereitung war es für die ersten aus unserem Kurs Anfang August soweit – die theoretische Prüfung zur Verkehrspilotenlizenz beim Luftfahrt-Bundesamt in Braunschweig stand kurz bevor. Gemeinsam bereits am Vortag angereist, wurden zuerst die Hotelzimmer bezogen und im Anschluss die Innenstadt von Braunschweig erkundet. Beim gemeinsamen Abendessen versuchte man, sich gegenseitig zu beruhigen und sich die Anspannung zu… Weiterlesen… →

Allgemeines Funksprechzeugnis

Es gibt endlich wieder Neuigkeiten aus unserer Ausbildung zu berichten ! Heute traten wir zur AZF-Prüfung an (AZF = Allgemeines Funksprechzeugnis für den Flugfunkdienst). Die Prüfung bestand (wie zuvor auch schon bei dem BZF) zu Beginn aus einem theoretischen Part, in dem 40 Fragen zum Thema Flugfunk beantwortet werden mussten, gefolgt von der Erstellung eines Flugplanes und dem anschließend simulierten An-… Weiterlesen… →

Zwischenbericht & Weihnachtsgrüße

„Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht !“ – morgen beginnt bereits die 6. Woche unseres

MPL-Theorieunterrichts an der Flugschule, welche zugleich die Letzte im Jahr 2015 ist. In den unterschiedlichen Fächern wie z.B. Aerodynamik, Meteorologie, Flugleistung und Navigation haben wir bereits viele wichtige Themen besprochen und im Selbststudium schon die ein oder andere Prüfungsfrage ausgearbeitet. Als „Belohnung“ erwarten uns jetzt 2 1/2 Wochen Weihnachtsferien, die wir alle bei unseren Familien und Freunden verbringen, bevor wir am 04. Januar wieder

gut erholt und voller Energie die Schulbank drücken …

 

An dieser Stelle möchten wir uns auch bei allen Leserinnen und Lesern in die Weihnachtsferien verabschieden und wünschen Ihnen und Ihren Familien ein besinnliches Weihnachtsfest sowie ein gesundes, frohes Jahr 2016.


Auf ein Wiederlesen im neuen Jahr !

Der 20. Kurs der airberlin flightschool

In der kalten Jahreszeit im warmen Schulungsraum… (Theorie MPL)

Das Wetter wird schlechter und die Tage kürzer – es wird immer schwieriger einen geeigneten Tag zum Fliegen zu finden – für uns heißt es also erstmal wieder Theorie.


Am Montag, den 09.11. ging es dann pünktlich zu der gewohnten Uhrzeit (09:00) zum Flugplatz Essen-Mülheim, wo auch ein paar Theorieräumlichkeiten ansässig sind.
Wenn es am Rehmannshof – wo der Hauptteil der Theorie verbracht wird – zu voll ist, wird zum Flugplatz umgezogen um die Räume dort zu besetzen.

Erstes Fach auf unserem

Stundenplan ist PoF (Principles of Flight also Grundlagen des Fliegens).
Tatsächlich merkt man schon am ersten Tag, dass Grundlagen ein sehr dehnbarer Begriff ist:
Alles was wir jetzt lernen ist für die Prüfung zum Verkehrsflugzeugführer und somit deutlich intensiver als noch beim PPL – nach ein paar Stunden qualmen uns die Köpfe.

Unsere Lehrerin bringt sehr viel Begeisterung  mit in den Unterricht, was die Stimmung und Motivation im Kurs deutlich steigert.
6 Stunden pro Tag werden wir nun das nächste halbe Jahr im Klassenraum sitzen und für die Theoretische MPL Prüfung büffeln.

Wir sind gespannt, voller Erwartungen und freuen uns auf

die nächsten Wochen.

PoFFlight Envelope

 

Wir sind Piloten !

Endlich ist es soweit !

 

PPL-LizenzNachdem wir unsere praktische PPL-Prüfung erfolgreich absolviert haben, dürfen wir uns ab sofort „Piloten“ nennen – hier

ein kurzer Überblick über den Ablauf der Prüfung: Zu Beginn stand ein theoretisches Gespräch mit unserem Prüfer am Plan, in dem die geplante Flugroute ausführlich besprochen wurde und ein paar technische Fragen zum Flugzeug beantwortet werden mussten. Im Anschluss daran führten wir unter den wachsamen Augen des Prüfers den

Outside-Check (also die Vorflugkontrolle) an unserem Fluggerät durch, bevor wir bei gutem Wetter zum knapp 90 Minuten langen Prüfungsflug antraten. An den anzufliegenden Flugplätzen (unter anderem Dortmund, Borkenberge, Stadtlohn, …) erwarteten uns dann beispielsweise Landungen ohne Motorhilfe oder Landeklappen, aber auch in „normalen“ Landungen und Touch and Go´s konnten wir unser Können zeigen. Im „Airwork“-Teil galt es, verschiedene Flugmanöver (Steilkurven mit 45° Querlage, Langsamflugübungen) abzufliegen. Noch dazu wurden

wir bei diversen simulierten Motorausfall- und Notlandeübungen gefordert, ehe wir nur mit Karte und ohne sonstige Hilfsmittel zu unserem Heimatflughafen zurücknavigierten. Dort angekommen war dann der Moment gekommen, auf den wir wochenlang hingearbeitet haben: Wir haben die PPL-Prüfung erfolgreich abgelegt ! Eigentlich unvorstellbar, dass wir in dieser kurzen Zeit den Weg vom „Fußgänger“ zum Piloten geschafft haben. Nach diesem Erfolg sind jetzt einmal ein paar Tage Entspannung angesagt, bevor wir dann Anfang November in den 2. Ausbildungsabschnitt starten: Die Verkehrsflugzeugführer-Theorie

Wetter :-(

Für vier AB20er hätte die praktische сialis generique PPL(A)-Prüfung schon diese Woche über die Bühne gehen sollen … Aufgrund der widrigen Wetterverhältnisse (Nebel, Regen, tiefhängende Bewölkung) musste die für Dienstag, 13. Oktober 2015 http://www.viagragenericoes24.com geplante Praxisprüfung aber leider kurzfristig abgesagt werden. Tim war viagra generico bereits mit seinem Prüfer abgehoben, wurde durch die starke Sichtbeeinträchtigung aber wenige Minuten später wieder zur Landung gezwungen.… Weiterlesen… →

„NRW – Airfield Hopping“

D-EHUE und D-EOOP auf Tour

Hier ein „Schnappschuss“, der bei unserem Zwischenstopp in Borkenberge (EDLB) entstanden ist.

Um zur praktischen PPL(A)-Prüfung zugelassen zu werden, muss jeder Flugschüler über eine Gesamtzahl von 45 Blockstunden (Blockzeit = Zeit vom Anlassen bis zum Abstellen des Motors, im Vergleich dazu: Flugzeit = Zeit vom Abheben bis zum Aufsetzen des Flugzeuges) verfügen. Da Marius und mir noch etwas Zeit fehlte, entschlossen wir uns kurzerhand, zu einem „NRW – Airfield Hopping“ aufzubrechen. Dabei flogen wir noch einmal (als Vorbereitung für die Prüfung) die umliegenden Flugplätze ab und trainierten die unterschiedlichen Prüfungspunkte (Landung ohne Motorhilfe, Landung ohne Landeklappen). Nach dem Start ging es für uns direkt zu einer Landung ohne

Motorhilfe nach Dinslaken, nach dem Touch&Go auf direktem Wege weiter nach Borkenberge, wo wir einen kleinen Zwischenstopp einlegten. Anschließend gab es noch ein Touch&Go am Flugplatz Marl-Loemühle, bevor wir unsere Tour mit einer Landung ohne Landeklappen in Essen-Mülheim beendeten.

 

D-EHUE und D-EOOP auf Tour

Vielen Dank an den netten Mitarbeiter der Luftaufsicht, der diese Fotos für uns gemacht hat.

Das Solodreieck im Alleinflug

Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu der PPL ist nun auch absolviert: Der 150nm (nautische Meilen) Dreiecks-Alleinflug.

Die Flugroute wurde ein paar Tage vorher von der Flugschule vorgegeben und dann von uns selbstständig vorbereitet und gerechnet.

Ca. 3 Stunden sollte der Flug von Essen/Mülheim nach Paderborn/Lippstadt und Stadtlohn dauern und mit ca 180nm sogar etwas länger als die Vorgabe sein.


So ging es dann am Tag des „Solodreiecks“ vergleichsweise früh zum Flugplatz, um den Kurs in der Karte einzuzeichnen, markante Wegpunkte zu finden (z.B. Brücken, große Industrieparks, etc.) die man zum Einen als Orientierungspunkte nutzen kann, zum Anderen aber auch um zu überprüfen ob die Flugzeit der im Voraus berechneten Zeit entspricht und somit auch andere Werte wie z.B. Spritverbrauch, Ankunftszeit noch korrekt sind.

Die komplette Flugvorbereitung umfasst für einen Überlandflug, dass:

  • die Karte vorbereitet ist: Flugroute eingezeichnet, Streckenabschnitte skizziert, Wind eingezeichnet
  • das VFR-Flightlog ausgefüllt und berechnet ist: die einzelnen Wegpunkte mit Flughöhe, Ankunftszeit, Spritverbrauch und Weight&Balance
  • die NOTAMS gelesen & gedruckt sind: NOTAMS bedeutet „Notice to Airmen“ also „Nachrichten für Luftfahrer“. Dort sind z.B. aktuelle Sperrzonen oder Hindernisse aufgeführt
  • das Wetter bekannt ist: Was für eine Wetterlage haben wir? Was erwarten wir für eine Veränderung? Wie hoch können wir fliegen? etc…

Sobald dann alles vorbereitet ist, geht es zu dem Fluglehrer, der uns den Flugauftrag erteilen wird. Gemeinsam mit ihm wird die komplette Route noch einmal überprüft und durchgesprochen, Dokumente werden geprüft und dann wird der Zettel unterschrieben, der uns offiziell den „Flugauftrag“ erteilt.

Mit dem Flugauftrag und weiteren Dokumenten (Flugzeugpapiere, Lichtbildausweis, …) geht es dann zum Flugzeug und auf die lange Reise…

Wurde aus Urheberrechtsgründen unkenntlich gemacht

(Wurde aus Urheberrechtsgründen unkenntlich gemacht) Dennoch zu erkennen, die schwarze Kurslinie von Essen Richtung Osten,

nördlich der Kontrollzone von Dortmund, weiter nach Paderborn und dann ziemlich geradlinig nach Stadtlohn und zurück nach Essen.